Gewicht im Blick: Warum Übergewicht Ihrem Tier schaden kann
Übergewicht bei Hund und Katze: früh erkennen und gezielt handeln
Viele Menschen denken, Übergewicht sei lediglich eine Frage des Aussehens. Doch leider ist das weit gefehlt.
Übergewicht bedeutet eine Anreicherung von hormonaktivem Fettgewebe. Dieses produziert beispielsweise Entzündungsfaktoren und kann die Lebenserwartung eines Hundes um bis zu 2,5 Jahre verkürzen.
Auch Erkrankungen wie
- Arthrose,
- Blutzuckererkrankungen wie Diabetes mellitus und
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
werden durch Übergewicht begünstigt. Gleichzeitig kann sich die Immunabwehr verschlechtern. Auch das Narkose- und Komplikationsrisiko bei Operationen ist deutlich erhöht.
Übersteigt das Körpergewicht das Idealgewicht um 5 bis 20 Prozent, spricht man von Übergewicht. Liegt das Gewicht mehr als 20 Prozent über dem Idealgewicht, handelt es sich um Adipositas, also Fettleibigkeit.
Fast 60 Prozent der in Deutschland gehaltenen Hunde sind von Übergewicht oder Adipositas betroffen.
Wie erkennen Sie, ob Ihr Tier übergewichtig ist?
Allein das Anschauen reicht nicht aus.
Legen Sie beide Hände flach auf den Brustkorb Ihres Tieres. Spüren Sie bei der Bewegung sofort die Rippen, ist alles in Ordnung. Benötigen Sie jedoch leichten Druck, um die Rippen zu ertasten, hat Ihr Vierbeiner zu viel Gewicht.
Was sollten Sie bei der Fütterung eines übergewichtigen Tieres beachten?
Bei leichtem Übergewicht reicht es häufig aus, einige grundlegende Hinweise zu beachten.
Wiegen Sie die Tagesration genau ab
Wiegen Sie das Futter ab und stellen Sie die gesamte Menge für den jeweiligen Tag bereit. So ist für jedes Familienmitglied klar ersichtlich, wie viel Futter Ihr Tier an diesem Tag erhalten darf.
Übliche Messbecher sind für eine genaue Portionierung zu ungenau.
Geben Sie keine Nahrungsmittel vom Tisch
Verzichten Sie möglichst darauf, Ihrem Tier Nahrungsmittel vom Tisch zu geben.
Wenn dies unbedingt nötig ist, entnehmen Sie die entsprechende Menge aus der bereits bereitgestellten Tagesration.
Berücksichtigen Sie Kauartikel und Leckerlis
Kauartikel sind häufig sehr kalorienreich. Vermeiden Sie diese deshalb möglichst.
Zur Beschäftigung und Zahnpflege können Sie stattdessen ein mit Futter gefülltes Kauspielzeug verwenden.
Reduzieren Sie außerdem die reguläre Futtermenge, wenn Sie Leckerlis geben. Manche Snacks enthalten so viele Kalorien, dass sie den Tagesenergiebedarf einer Katze oder eines kleinen Hundes bereits nahezu vollständig decken.
Viele Hunde lieben beispielsweise kalorienarme Gurke als Leckerli.
Denken Sie auch an versteckte Kalorien
Auch Zusätze wie Öl oder Hilfsmittel zur Medikamenteneingabe, beispielsweise Leberwurst, enthalten viele Kalorien.
Achten Sie außerdem darauf, dass Mülleimer und Komposthaufen für Ihr Tier nicht zugänglich sind.
Was ist bei deutlich erhöhtem Gewicht zu beachten?
Hat Ihr Vierbeiner deutlich zu viel Gewicht, reichen diese Maßnahmen meist nicht aus.
Eine radikale Reduktion der Futtermenge oder eine Nulldiät sind jedoch ebenfalls keine Lösung.
Sie können zu Mangelerscheinungen führen. Außerdem kann Ihr Tier dadurch verstärkt betteln, ständig nach zusätzlichem Futter suchen und vermehrt Dinge aufnehmen, die nicht für es bestimmt sind.
In diesem Fall ist es sinnvoll, über eine Futterumstellung nachzudenken.
Spezielle, kommerziell erhältliche Nass- und Trockenfuttermittel sind im Kaloriengehalt reduziert. Gleichzeitig sind sie hinsichtlich ihrer Nährstoffe so bilanziert, dass Ihr Tier eine größere Menge davon fressen kann und dennoch Gewicht verliert.
Der hohe Rohfaseranteil vergrößert das Futtervolumen und senkt gleichzeitig die Verdaulichkeit der Ration. Dadurch fühlen sich die Tiere gesättigt.
Eine unbedenkliche Folge dieser Fütterung ist ein häufigerer und vermehrter Kotabsatz.
Bitte beachten Sie: Im Handel werden vermeintliche Light-Futtermittel angeboten, die mehr Kalorien enthalten können als „normale“ Futtermittel.
Lassen Sie sich daher bitte von uns beraten.
Kochen Sie für Ihr Tier selbst oder barfen Sie, lassen Sie bitte eine geeignete Abnehmdiät von Fachleuten berechnen.
Auch hierbei ist es wichtig, die einzelnen Bestandteile genau abzuwiegen.
Die Umstellung auf mageres Fleisch wie Geflügel oder gekochten Fisch beziehungsweise eine Reduktion der Kohlenhydrate verändert das Verhältnis der Nähr- und Mineralstoffe. Deshalb ist eine neue Berechnung der Ration sinnvoll.
Wie schnell sollte Ihr Tier abnehmen?
Das Ziel ist, dass Ihr Tier ungefähr 1 bis 3 Prozent seines Körpergewichts pro Woche verliert.
Welche zusätzlichen Maßnahmen können helfen?
Motivieren Sie Ihren Hund oder Ihre Katze zu mehr Bewegung.
Bieten Sie Trockenfutter beispielsweise ausschließlich über einen Futterball oder ein anderes Futterspielzeug an.
Dadurch
- frisst Ihr Tier langsamer,
- ist es länger beschäftigt,
- bewegt es sich mehr und
- das natürliche Jagdverhalten wird unterstützt.
Für ältere Hunde mit Gelenkproblemen können zusätzlich Physiotherapie mit Unterwasserlaufband oder Schwimmen geeignet sein.
Vorsicht in besonderen Lebenssituationen
- Jungtiere
Haben Sie ein Jungtier, stellen wir Ihnen gerne eine Wachstumskurve zur Verfügung.
Anhand dieser können Sie die Gewichtsentwicklung Ihres Hundes in Abhängigkeit von seinem Alter überprüfen. So lässt sich sicherstellen, dass nicht bereits der Welpe übergewichtig ist.
- Nach der Kastration
Nach einer Kastration sinkt der Energiebedarf sehr deutlich.
Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, ist die Umstellung auf ein kalorienreduziertes Futter in den meisten Fällen sinnvoll.
Sprechen Sie uns gerne an.
- Bei dauerhafter Medikamentengabe
Bestimmte Medikamente, beispielsweise Kortisonpräparate oder Antiepileptika, steigern häufig den Appetit.
Damit sich Ihr Vierbeiner gesättigt fühlt und dennoch nicht zunimmt, kann bei einer notwendigen Dauermedikation ebenfalls eine Futterumstellung sinnvoll sein.
- Bei Erkrankungen
Schilddrüsenerkrankungen beeinflussen den Appetit und die Verwertung der aufgenommenen Energie.
Die Symptome und Blutwerte helfen uns bei der Diagnosestellung. Diese Erkrankungen sind sowohl beim Hund als auch bei der Katze gut therapierbar.
Bewegt sich ein Tier aufgrund von Schmerzen des Bewegungsapparates oder während der Ruhigstellung nach einer Operation weniger, verbraucht es auch weniger Energie. Die Fütterung sollte entsprechend angepasst werden.
Unser Fazit
Wiegen Sie Ihr Tier regelmäßig und reagieren Sie bei einer ungewollten Gewichtszunahme sofort.
Übergewicht vorzubeugen ist deutlich einfacher als eine später notwendige Gewichtsreduktion.
Soll Ihr Tier abnehmen, überprüfen Sie regelmäßig den Erfolg. Gerne können Sie alle vier bis sechs Wochen kostenfrei zum Wiegen in unsere Praxis kommen.
Nach der Gewichtsreduktion zeigen viele Tiere ein deutlich aktiveres Verhalten. Ihre Lebensqualität verbessert sich und ihre Lebensdauer wird häufig verlängert.
Bleiben Sie konsequent und geduldig: Das Erreichen des Idealgewichts dauert oft viele Monate.
Wir sind für Sie da!
Augentropfen & Augensalben: So gelingt die Anwendung stressfrei
Verabreichung von Augenmedikation- ein Problem?
Die Verabreichung von Augenmedikation wird bei fast jedem Vierbeiner einmal in seinem Leben nötig. Meist zur Therapie von Augenentzündungen, allergischen Reaktionen oder chronischen Erkrankungen. Bei unseren Kurznasen, wie den Möpsen, Französischen oder Englischen Bulldoggen macht die Verabreichung von Tränenersatz oft auch prophylaktisch Sinn, da der Lidschluss nicht vollständig ist oder die Qualität der Tränenflüssigkeit mangelhaft. Durch das tägliche Verabreichen von Augentropfen können Augenprobleme vermieden werden.
Es lohnt sich, Ihren Vierbeiner schon früh daran zu gewöhnen, dass Sie seine Augen in Ruhe anschauen dürfen. Dabei sollten Sie wissen, dass direktes Anstarren von Hund und Katze als Drohen verstanden werden kann. Deshalb üben Sie das am besten in entspannter Atmosphäre und verknüpfen es mit einem festen Kommando oder einem bestimmten Platz. Der Aufbau des Auges von Hund und Katze entspricht weitestgehend unserem Auge. Mit einer Ausnahme: Unsere Vierbeiner haben ein drittes Augenlid. Mit etwas Übung kann dieses durch leichten Druck auf den Augapfel sichtbar gemacht werden. Es erscheint dann vom Nasenwinkel aus. Unter diesem finden sich regelmäßig Fremdkörper. Daher lohnt es sich, zu wissen, wie dieses vorzulagern ist.
Weiterhin sollten Sie spielerisch so tun, als ob Sie Augentropfen oder eine Augensalbe verabreichen möchte. Dazu muss man seinen Vierbeiner zuerst daran gewöhnen, dass er den Kopf bei Berührung stillhält. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Manipulation am Auge.
Hierfür nimmt man das „Augenmedikament“ zwischen zwei Finger der einen Hand. Die Handkante legt man mit der Außenkante an der Nase bzw. oberhalb des Auges am Kopf an. Das Augenmedikament zeigt mit der Spitze immer Richtung unterem Lidbindehautsack, nie direkt auf das Auge. Damit vermeidet man eine Verletzung der empfindlichen Hornhaut bei unerwarteten Abwehrbewegungen. Mit dem Daumen der anderen Hand zieht man vorsichtig das untere Lid etwas nach unten, hält mit dem Zeigefinger das Oberlid nach oben und drückt leicht auf den Augapfel, damit das dritte Augenlid erscheint. Nun können Sie die Augensalbe oder die -tropfen in den Bindehautsack des Unterlids einbringen. So hat man die besten Chancen, dass der Vierbeiner nicht zurückschreckt.
Eine Spieleinheit oder ein Leckerli im Anschluss motiviert Ihr Tier, die Prozedur das nächste Mal geduldig zu ertragen.
Was ist bei der Verabreichung von mehreren Augenmedikamenten zu beachten?
Verabreichen Sie bitte Tropfen immer vor den Augensalben. Zwischen zwei Medikamenten sollte eine Pause von ca. 5-10 Minuten sein. Bekommt Ihr Tier ein Medikament mehrmals täglich, hilft es, wenn der Abstand dazwischen ungefähr gleich lang ist. Verordnet Ihr Tierarzt die Gabe auch nachts, halten Sie sich bitte daran. Ein Auge heilt sehr gut, ist aber auch recht schnell dauerhaft blind.
Welche Menge des Medikamentes ist nötig?
Bei Augensalben reicht ein ca. reiskorngroßer Salbenstrang.
Ein Tropfen pro Auge ist ausreichend. Es passiert allerdings auch nichts, wenn mehrere Tropfen ins Auge fallen.
Eine Massage der Augenlider zur Verteilung des Medikamentes ist nicht nötig.
Beachten Sie, dass manche Tropfen vorher geschüttelt werden müssen. Achten Sie darauf, dass das Präparat möglichst nicht mit dem Auge oder Fell in Kontakt kommt, um Verunreinigungen zu vermeiden. Waschen Sie sich bitte daher auch im Vorfeld die Hände.
Beschriften Sie bitte die Umverpackung oder das Produkt mit dem Öffnungsdatum, um sicherzustellen, dass es noch wirksam und nicht durch Keime verunreinigt ist.
Beachten sie bitte die Lagerungshinweise auf der Verpackung. Manche Augenpräparate müssen gekühlt werden, andere dürfen nicht in den Kühlschrank. Gekühlte Produkte sollten Sie vor der Anwendung kurz in der Hand aufwärmen- das ist für das Tier angenehmer.
Vor der Gabe der Augenmedikamente sollten Schmutz und Sekret, die sich oft im Augenwinkel befinden, mit einem mit lauwarmem Wasser getränkten Schminkpad, fusselfreiem weichen Tuch oder Papiertaschentuch in Richtung Nase entfernt werden.
Unverträglichkeiten
Direkt nach der Medikamentengabe ist vermehrtes Blinzeln oder das Zukneifen der Augenlider normal. Hält dieses Verhalten jedoch an, wird das Auge zunehmend röter oder gar trüb, verständigen Sie bitte sofort den behandelnden Tierarzt.
Einige wichtige Informationen zum Schluss:
Treten Augenveränderungen an beiden Augen auf, hindern Sie ihr Tier am Kratzen und suchen den Tierarzt zur nächsten Sprechzeit auf.
Zeigt nur ein Auge deutliche Veränderungen, wie massiven Ausfluss, starke Rötung oder wird gar zugekniffen, sollten Sie sofort einen Tierarzt (auch im Notdienst) aufsuchen.
Verwenden Sie keine Augenprodukte, die schon lange Zeit geöffnet sind.
Haben Sie Augenmedikation mit antibiotischen oder entzündungshemmenden Inhaltsstoffen im Haus, geben Sie diese nie, ohne sich beim Tierarzt rückversichert zu haben, auch dann nicht, wenn sie bei einer früheren Erkrankung geholfen hat. Die Ausnahme dabei sind Tränenersatz- oder Pflegeprodukte.
Wir sind für Sie da!
Verstärkung für Orthopädie & Chirurgie
Verstärkung für unsere Orthopädie und Chirurgie 🐾
Ab September unterstützt uns Frau Dr. med. vet. Andrea Held in der Tierklinik Dinkelsbühl und verstärkt unser Team im Bereich der Orthopädie und Chirurgie.
Damit stellen wir auch während der Urlaubszeit eine umfassende Versorgung unserer Patienten bei orthopädischen und chirurgischen Eingriffen sicher.
Frau Dr. Held übernimmt bei uns das gesamte Spektrum der Knochen- und Gelenkchirurgie, einschließlich TPLO und Bandscheibenoperationen, sowie die Weichteilchirurgie.
Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und darauf, unseren Patienten auch in diesen Bereichen weiterhin eine umfassende chirurgische Versorgung anbieten zu können.
Ohrenpflege beim Hund: So reinigen Sie die Ohren richtig
Ohren richtig reinigen und Medikamente sicher anwenden
Gesunde Ohren tragen wesentlich zum Wohlbefinden Ihres Hundes bei. Besonders bei Hunden mit Hängeohren empfiehlt es sich, das Untersuchen und Reinigen der Ohren bereits im Welpenalter zu üben.
Nachfolgend haben wir die wichtigsten Hinweise zur Kontrolle, Reinigung und Anwendung von Ohrmedikamenten für Sie zusammengestellt.
Regelmäßige Ohrenkontrolle
Bei Hunden mit Hängeohren, wie beispielsweise Cockerspaniel oder Golden Retriever, sollten die Ohren am besten einmal pro Woche kontrolliert werden.
Reiben Sie hierzu beide Ohren mit jeweils einem eigenen Wattebausch aus und vergleichen Sie anschließend:
- die Menge des Ohrschmalzes
- den Geruch des Ohrschmalzes
Treten Veränderungen auf, kann das Ohr an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit einem Ohrreiniger, der vom Tierarzt empfohlen wurde, gereinigt werden. Daraus ergibt sich ein individuelles Reinigungsschema, das je nach Bedarf angepasst werden muss. Bitte beachten Sie, dass manche Ohrreiniger bei kleinsten Verletzungen des Trommelfells zu schwerwiegenden Schäden bis hin zur Taubheit führen können.
Schwimmen
Schwimmen erhöht die Feuchtigkeit im Ohr und kann Ohrentzündungen begünstigen.
Bei Hunden, die regelmäßig schwimmen, sind daher oft kürzere Reinigungsintervalle erforderlich. Treten durch den Aufenthalt im Wasser regelmäßig Probleme auf, sollten die Ohren nach dem Schwimmen vorsorglich mit einem Wattebausch etwas getrocknet werden.
Wichtig: Verwenden Sie hierfür niemals Wattestäbchen.
So funktioniert die Ohrreinigung
Die Ohrreinigung wird idealerweise vor dem Spaziergang durchgeführt, da sich viele Hunde anschließend schütteln und so verbliebene Flüssigkeit aus dem Ohr entfernt wird.
Vor der Anwendung:
- Ohrreiniger oder Ohrmedikament auf Körpertemperatur erwärmen
- ausreichend große Wattebäusche bereitlegen
Greifen Sie dann das zu behandelnde Ohr mit Daumen und Zeigefinger und fixieren Sie Ihr Tier mit den übrigen Fingern derselben Hand vorsichtig im Nacken.
Ohrreiniger richtig einbringen
Der Ohrreiniger sollte niemals direkt in den Gehörgang eingebracht werden, da dies für den Hund sehr unangenehm sein kann und häufig dazu führt, dass Berührungen am Ohr später nicht mehr toleriert werden.
Nutzen Sie stattdessen die Ohrmuschel als Rinne. Der Ohrreiniger läuft dabei langsam von der Ohrspitze in Richtung Gehörgang, bis ein sichtbarer Flüssigkeitsspiegel entsteht.
So erwärmt sich die Flüssigkeit und gelangt ohne irritierende Geräusche in das Innenohr.
Achten Sie darauf, dass die Spitze des Behältnisses die Ohrmuschel nicht berührt, um Verunreinigungen der Flaschenspitze zu vermeiden.
Ohr massieren
Nach dem Einbringen des Ohrreinigers halten Sie das Ohr weiterhin fest und lassen das Tier im Nacken los.
Nun wird das Ohr an der Ohrbasis mit Zeigefinger und Daumen der freien Hand sanft und impulsartig massiert. Dabei entsteht ein typisches schmatzendes Geräusch. Dadurch kann sich überschüssiges Sekret und Schmutz auch aus tieferen Bereichen des Ohres lösen.
Reinigung abschließen
Zum Abschluss wird ein Wattebausch vorsichtig in das Ohr eingebracht.
Massieren Sie anschließend von der Ohrbasis in Richtung Wattebausch. Beim Entfernen des Wattebausches wird gleichzeitig die Ohrmuschel vorsichtig ausgewischt.
Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis der Wattebausch nahezu sauber bleibt.
Werden Blutspuren sichtbar, sollte die Reinigung sofort beendet werden. Dies kann bei stark entzündeten Ohren schnell vorkommen. Dennoch sollte immer sichergestellt werden, dass nicht zu fest gerieben wurde.
Wattestäbchen richtig verwenden
Wattestäbchen werden ausschließlich für die äußeren Ohrfalten verwendet.
Sie dürfen niemals in den Gehörgang eingeführt werden, da Schmutz dadurch tiefer in das Ohr gelangt und zudem die Gefahr besteht, das Trommelfell zu verletzen.
Ohrmedikamente richtig anwenden
Ohrmedikamente werden nach der Reinigung an den Rand des Gehörganges geträufelt und nicht direkt tief in den Gehörgang eingebracht.
Auch hierbei sollte die Spitze des Präparates den Gehörgang nicht berühren, um Verunreinigungen der Flaschenspitze zu vermeiden.
Vorsicht bei der Ohrpflege
Unnötiges oder zu häufiges Reinigen kann das gesunde Ohrmikrobiom, also die normale Keimbesiedlung, beeinträchtigen.
Auch ungeeignete Ohrreiniger oder eine falsche Durchführung der Ohrreinigung können Probleme verursachen.
Viele Tiere tolerieren Ohrbehandlungen nicht mehr, wenn sie dabei Unwohlsein oder Schmerzen erlebt haben, beispielsweise durch:
- zu kalten Ohrreiniger
- direktes Einbringen des Reinigers in den Gehörgang
- zu grobe Reinigung
Haare in den Ohren
Ein weiteres Problem kann starker Haarwuchs im Ohr sein. Dieser behindert die Belüftung und führt oft in der Folge zu Ohrentzündungen. Das Kürzen dieser Haare löst das Problem nicht. Die Haare sollten regelmäßig durch Zupfen entfernt werden. Üben Sie dies und entfernen Sie immer nur wenige Haare auf ein Mal. Daher ist es auch sinnvoll, dies selbst und nicht beim Hundefriseur zu tun. Werden nämlich alle Haare auf einmal ausgezupft, entsteht nachfolgend oft eine Schwellung im Gehörgang, die zum einen schmerzhaft ist und zum anderen selbst zu Entzündungen führen kann. Wir zeigen es Ihnen gerne.
Benötigen Sie Unterstützung bei der Ohrpflege oder möchten sich die richtige Technik zeigen lassen?
Sprechen Sie uns gerne an.
Wir sind für Sie da!
Wenn die Medikamentengabe zur Herausforderung wird
Tablettengabe bei Hund und Katze: So gelingt die Medikamentengabe leichter
Zum Heilen oder zur Vorbeugung von Erkrankungen sind Medikamente häufig regelmäßig notwendig. Hilfreich ist es, wenn die Gabe von Tabletten bereits zu einem Zeitpunkt geübt wurde, zu dem noch keine Behandlung erforderlich war.
Dieses sogenannte Medical Training wird von verschiedenen Stellen angeboten. Sprechen Sie uns gerne an.
Stehen Sie aktuell vor der Herausforderung, Ihrem Vierbeiner Medikamente zu verabreichen, finden Sie nachfolgend einige hilfreiche Tipps.
Tabletten geben – aber wie?
Mittlerweile gibt es viele Medikamente als schmackhafte Kautabletten. Dies kann eine gute Möglichkeit sein, sofern keine Allergien oder Unverträglichkeiten vorliegen.
Alternativ kann die Tablette in einem besonderen Leckerli versteckt werden, beispielsweise in:
- Frischkäse
- Leberwurst
- einem Stückchen Wiener
- speziellen Leckerlis mit Loch („Easypill“)
Versteckt in einem Stückchen Wiener oder einem entsprechenden Leckerli kann der Hund die Tablette sogar spielerisch fangen. Oft vermutet er dabei überhaupt keine Tablette dahinter.
Direkte Eingabe ins Maul
Bei vielen Hunden und Katzen ist auch die direkte Eingabe ins Maul problemlos möglich.
Hier gibt es einen Trick, der bei Katzen und Hunden sehr gut funktioniert:
Bei Katzen und kleinen Hunden mit der einen Hand den Schädel von oben greifen und leicht in den Nacken überstrecken. Dabei mit Daumen und Mittel-/Ringfinger mit zunehmendem Druck die Lefze hinter den langen Eckzähnen in das Maul schieben. So öffnet sich das Maul automatisch und das Tier müsste auf die Lefze beißen, um Sie abzuwehren, was schmerzhaft ist und daher nicht passiert. Mit dem kleinen Finger und Ringfinger der anderen Hand den Unterkiefer nach unten schieben und die Tablette möglichst tief im Rachen platzieren. Danach das Tier das Maul schließen und schlucken lassen. Gegebenenfalls hilft leichtes Streichen am Hals dabei, den Schluckvorgang zu unterstützen.
Manche Tierhalter empfinden es einfacher, einen Tabletteneingeber zu nutzen. Gerne beraten wir Sie hierzu und unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Produktes.
Bei Katzen kann es hilfreich sein, sie vor der Medikamentengabe so in ein Handtuch einzuwickeln, dass nur der Kopf herausschaut.
Tabletten zerstoßen oder Flüssigkeiten verabreichen
Manche Tabletten dürfen problemlos zerstoßen und mit Wasser oder Katzenmilch über eine Spritze verabreicht werden.
Achtung: Manche Medikamente verlieren dadurch ihre Wirksamkeit. Bitte sprechen Sie uns vorab an.
Wichtig ist außerdem, die Spritze niemals von vorne ins Maul einzuführen, sondern immer schräg von der Seite. So lassen sich Verschlucken und eine Verabreichung in die Lunge vermeiden.
Bei Flüssigkeiten kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, diese portionsweise einzufrieren und gefroren unter ein besonderes Futter zu mischen.
Medikamente nicht ins normale Futter mischen
Bitte mischen Sie Medikamente nicht unter das gewohnte Futter Ihres Tieres.
Gerade bittere Medikamente, beispielsweise manche Antibiotika, können dazu führen, dass Ihr Vierbeiner das Futter anschließend ablehnt, weil er den unangenehmen Geschmack damit verbindet.
Bei manchen Medikamenten ist es zudem sinnvoll, anschließend Futter anzubieten, damit die Tablette nicht in der Speiseröhre liegen bleibt.
Immer hilfreich
Eine kleine Spieleinheit oder ein Leckerli ohne Tablette kann helfen, die Medikamentengabe positiv zu verknüpfen und die nächste Behandlung zu erleichtern.
Benötigen Sie Unterstützung bei der Tablettengabe oder möchten sich die richtige Technik zeigen lassen?
Sprechen Sie uns gerne an.
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Zu lange Krallen vermeiden: So bleiben Pfoten gesund
Krallenpflege bei Hund und Katze: Kleine Maßnahme, große Wirkung
Wie unsere Nägel wachsen, wachsen auch die Krallen von Hunden und Katzen. Regelmäßige Krallenpflege ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.
Allerdings unterscheiden sich Hund und Katze deutlich darin, wie sich ihre Krallen auf natürliche Weise abnutzen und erneuern.
Warum Krallenpflege wichtig ist
Bei Hunden nutzen sich die Krallen durch ausreichend Bewegung auf festem Untergrund normalerweise ab. Bei vielen Vierbeinern geschieht dies jedoch nicht, sodass regelmäßiges Kürzen notwendig wird.
Zu lange Krallen können:
- Fehlstellungen der Zehen verursachen
- Schmerzen beim Laufen auslösen
- langfristig zu Fehlhaltungen führen
Deshalb sollte die Krallenlänge regelmäßig kontrolliert werden.
Katzenkrallen funktionieren anders
Freilebende Katzen sind auf scharfe Krallen angewiesen, um Beute zu fangen und zu klettern.
Dabei wächst die innere Kralle kontinuierlich nach außen. Die alte äußere Hornhülle wird abgestoßen und die neue Kralle kommt zum Vorschein.
Bei älteren Katzen funktioniert dieser natürliche Erneuerungsprozess häufig nicht mehr zuverlässig. Dadurch können Krallen einwachsen und Beschwerden verursachen.
Auch bei Wohnungskatzen kann es sinnvoll sein, die Krallenspitzen regelmäßig zu kürzen, damit sie nicht im Teppich oder anderen Materialien hängen bleiben.
Regelmäßiges Kürzen ist entscheidend
Das Kürzen der Krallen ist bei Hund und Katze genauso wenig schmerzhaft oder unangenehm wie das Schneiden unserer eigenen Nägel – vorausgesetzt, es wird richtig durchgeführt.
Da die Krallenpflege in der Regel alle 3 bis 5 Wochen notwendig ist, ist es sinnvoll, wenn Sie diese selbst durchführen können.
Bei Hunden gilt:
Je länger die Krallen werden, desto weiter wächst das Blutgefäß innerhalb der Kralle nach vorne. Dadurch steigt das Risiko von Blutungen und Schmerzen beim Kürzen. Wird zu lange gewartet, kann es mehrere Monate dauern, die Krallen schrittweise wieder auf die richtige Länge zu bringen.
So erkennen Sie zu lange Hundekrallen
Eine gute Orientierung ist:
Die Krallen sollten beim stehenden Hund den Boden gerade berühren.
Warten Sie nicht, bis:
- die Krallen beim Laufen hörbar auf den Boden klackern
- die Zehen verdreht stehen
- Ihr Hund lahmt
Die richtige Vorbereitung
Damit das Krallenschneiden möglichst stressfrei verläuft:
- Gewöhnen Sie Ihr Tier früh an das Anfassen der Pfoten.
- Üben Sie Festhalten und Stillhalten.
- Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und ruhige Umgebung.
- Kürzen Sie die Krallen zu einer Zeit, zu der Ihr Tier entspannt und ausgelastet ist.
- Verwenden Sie geeignetes und scharfes Werkzeug.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl.
Krallen richtig kürzen
Bei Hund und Katze ist es ganz wichtig, dass man die Kralle wirklich sieht und alle Haare aus der Schnittgegend entfernt sind.
Beim Hund sollten die Krallen während des Schneidens einzeln in der Hand fixiert werden. Das ist für das Tier meist am angenehmsten und stellt gleichzeitig sicher, dass keine Haare in der Schnittlinie liegen.
Bei Katzen lassen sich die Krallen durch leichten Druck auf die Ballen hervorholen. So hat man ausreichend Platz und keinerlei Haare im Weg.
Die Schnittlinie verläuft immer senkrecht zur Kralle, also parallel zum Boden.
Schneiden Sie Katzenkrallen am einfachsten mit einem kräftigen Nagelknipser oder einer speziellen Krallenschere. In den meisten Fällen wird lediglich die Spitze gekürzt. Bei älteren Katzen ist es häufig notwendig, alte Hornhülsen zu entfernen, wenn diese sich nicht mehr selbstständig ablösen. Lassen Sie sich dies beim ersten Mal gerne von uns zeigen.
Hundekrallen sollten immer mit einer gut schneidenden Krallenschere gekürzt werden. Wichtig ist dabei, ein geeignetes Modell zu verwenden, bei dem die Schneidbacken nicht so breit sind, dass versehentlich der Ballen eingeklemmt werden kann.
Eine gute Orientierung für die richtige Länge ist, dass die Krallen beim stehenden Hund den Boden gerade berühren. Kontrollieren Sie die Krallenlänge regelmäßig und warten Sie nicht, bis die Krallen beim Laufen hörbar auf dem Boden klackern, die Zehen verdreht stehen oder Ihr Hund bereits lahmt.
Beginnen Sie – wenn vorhanden – mit hellen Krallen. Hier lässt sich das Blutgefäß häufig gut erkennen, teilweise sogar mit Hilfe einer Taschenlampe. Beachten Sie dabei, dass feine Blutgefäße oft noch ein kleines Stück weiter in die Kralle hineinreichen.
Hat Ihr Hund ausschließlich dunkle Krallen, empfiehlt es sich, sich langsam und schrittweise an die richtige Länge heranzutasten.
Sollte eine Kralle einmal bluten, bewahren Sie Ruhe. Üben Sie mit einem Wattestäbchen oder einem nicht fusselnden Papiertaschentuch etwa fünf Minuten lang Druck auf die Blutungsstelle aus oder legen Sie kurzfristig einen Druckverband an.
Schneiden oder Feilen?
Neben dem Schneiden kann auch das Feilen der Hundekrallen eine gute Alternative sein.
Dabei sollten Hunde zunächst an das Geräusch und anschließend an die Vibration gewöhnt werden. Das Feilen dauert häufig etwas länger, bietet vielen Tierhalterinnen und Tierhaltern jedoch mehr Sicherheit, da man zwischendurch immer wieder kontrollieren kann, ob sich die Oberfläche der Kralle verändert. Dadurch kommt es seltener zu Blutungen.
Auch nach dem Schneiden kann es sinnvoll sein, die Kanten mit einer Feile zu glätten. Ziehen Sie die Feile dabei immer von der Krallenspitze in Richtung Ballen.
Wolfskrallen bei Hunden
Als Wolfskralle bezeichnet man eine zusätzliche Kralle an der Innenseite der Hintergliedmaße. Bei manchen Rassen, beispielsweise dem Beauceron, kommen sogar doppelte Wolfskrallen vor.
Da diese Zehen keinen Bodenkontakt haben, nutzen sich die Krallen nicht natürlich ab und müssen regelmäßig gekürzt werden.
Werden Wolfskrallen nicht gepflegt, können sie in die Haut einwachsen und erhebliche Beschwerden verursachen.
Das Entfernen einer Wolfskralle ohne medizinischen Grund ist laut Tierschutzgesetz grundsätzlich nicht erlaubt. Verletzt sich ein Hund jedoch regelmäßig an der Wolfskralle, kann eine chirurgische Entfernung durch den Tierarzt empfohlen werden. Manchmal handelt es sich dabei lediglich um einen Eingriff in der Haut, häufig entspricht die Operation jedoch einer Zehenamputation.
Unser Tipp
Lassen Sie sich das Kürzen der Krallen zu Beginn von uns zeigen. Je öfter Sie es anschließend selbst durchführen, desto leichter fällt es Ihnen und Ihrem Vierbeiner.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin, wenn Sie Unterstützung benötigen oder sich die richtige Technik zeigen lassen möchten.
Wir sind für Sie da!
Reisen mit Hund oder Katze: Daran sollten Sie rechtzeitig denken
Sicher unterwegs: Reiseapotheke und Reisevorbereitung für Ihr Haustier
Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Damit Sie die gemeinsame Reise mit Ihrem Haustier entspannt genießen können, lohnt sich eine rechtzeitige Vorbereitung.
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann helfen, kleinere Beschwerden oder Verletzungen unterwegs zu versorgen und Tierarztbesuche im Urlaub zu vermeiden. Als Hilfe zur Selbsthilfe ist es sinnvoll, auch für Ihr Haustier eine Notfallapotheke parat zu haben.
Kommen Sie frühzeitig auf uns zu, denn insbesondere bei Reisen ins Ausland gibt es wichtige Vorgaben zu beachten. Neben einem passenden Parasitenschutz können je nach Reiseziel beispielsweise die Bestimmung des Tollwutantikörpertiters oder die Dokumentation des Gesundheitszustandes erforderlich sein. Viele dieser Maßnahmen müssen in einem gesetzlich festgelegten zeitlichen Abstand vor Reisebeginn erfolgen.
Das gehört in jede Haustier-Notfallapotheke
- Digitales Fieberthermometer
- Nicht brennendes Desinfektionsmittel, z. B. auf Basis einer hypochlorigen Säure
- 2-ml- und 5-ml- bzw. 10-ml-Spritzen
- Antiseptische Wundcreme
- Verbandsmaterial passend zur Tiergröße
- Schere
- Gut greifende Pinzetten, z. B. Splitter- und Standardpinzette
- Flohkamm
- Zeckenzange oder Zeckenhaken
- Passendes Schnauzenband aus Nylon für Hunde, die bei Schmerzen nur vorsichtig angefasst werden können
Wichtig: Octenisept ist nicht dafür vorgesehen, Wunden zu spülen, da dies regelmäßig zu schweren Nebenwirkungen führen kann.
Individuelle Ergänzungen für Ihr Tier
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, bestimmte Präparate passend zu Urlaubsreisen oder individuellen Empfindlichkeiten Ihres Haustieres im Haus zu haben. Gerne stellen wir gemeinsam mit Ihnen eine auf Ihr Tier abgestimmte Reiseapotheke zusammen.
Für den Urlaub am Meer zusätzlich sinnvoll
- Rückfettendes Shampoo
- Milder Ohrenreiniger
- Panthenolhaltige oder antiallergische Augentropfen
- Präparate gegen Erbrechen und Durchfall
- Sonnencreme für wenig behaarte Stellen und weiße Tiere
Reisekrankheit beim Hund
Denken Sie auch daran, dass es wirksame Tabletten mit dem Wirkstoff Maropitant gegen Reisekrankheit beim Hund gibt.
Tollwutantikörper-Nachweis rechtzeitig einplanen
Vor der (Wieder-)Einreise in die EU aus einem nicht gelisteten Drittland müssen Heimtiere einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Tollwut unterzogen worden sein.
Die Untersuchungsdauer beträgt in der Regel 3 bis 10 Tage. Das für die Reise gültige Zertifikat wird anschließend versandt.
Bitte planen Sie die Untersuchung rechtzeitig ein, damit Ihrem Urlaub mit dem Haustier nichts im Wege steht.
Wichtig:
- Die Tollwutimpfung darf frühestens im Alter von 12 Wochen erfolgen.
- Die Impfung darf nicht vor der Kennzeichnung mittels Mikrochip durchgeführt werden, damit eine eindeutige Zuordnung der Impfung zum Tier gewährleistet ist.
- Für die (Wieder-)Einreise in die EU aus einem nicht gelisteten Drittland muss die Blutentnahme mindestens 30 Tage nach der Tollwutimpfung erfolgen.
Planen Sie Ihre Reisevorbereitungen deshalb möglichst frühzeitig.
Wir beraten Sie gerne.
Wir sind für Sie da!
Ab ca. 8 Jahren wichtig: Arthrose erkennen & Alters-Check-up nutzen
Arthrose früh erkennen: Warum regelmäßige Alters-Check-ups so wichtig sind
Ungefähr vier von fünf älteren Hunden und 30 bis 90 % aller Katzen über sechs Jahre leiden an Arthrose. Aber auch fast 40 % der Hunde unter vier Jahre weisen bereits Gelenkverschleiß auf. Damit gehört diese Erkrankung zu den häufigsten Ursachen chronischer Schmerzen bei Haustieren.
Arthrose kann leider nicht geheilt werden und verschlimmert sich schleichend. Umso wichtiger ist es, erste Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den Bewegungsapparat gezielt zu unterstützen.
Welche Anzeichen sollten Sie beachten?
Bitte führen Sie nie Veränderungen einfach auf das Alter Ihres Tieres zurück. Vereinbaren Sie bei Auffälligkeiten einen Termin und sprechen Sie uns an.
Typische Hinweise können sein:
- Veränderungen des Gangbildes
Besonders nach dem Aufstehen zeigen viele Tiere Startschwierigkeiten und „laufen sich ein“. - Veränderte Liegegewohnheiten
Katzen springen seltener auf erhöhte Plätze. Hunde wechseln häufiger die Liegeposition oder bevorzugen kühle Untergründe. - Bewegungsunlust
Tiere spielen weniger, brechen Aktivitäten schneller ab oder bewegen sich allgemein ungern. - Verhaltensänderungen
Viele Tiere reagieren empfindlicher beim Streicheln oder bei der Fellpflege. Hunde lecken häufiger an Gelenken, Katzen pflegen sich oft weniger. - Unsauberkeit bei Katzen
Der Gang zur Katzentoilette kann Schmerzen verursachen. - Verändertes Verhalten beim Urin- oder Kotabsatz
Rüden vermeiden häufig das Anheben eines Beins. Hunde laufen beim Kotabsatz manchmal weiter, da dies weniger schmerzhaft ist. - Muskelverlust
Dieser fällt häufig erst bei der tierärztlichen Untersuchung auf.
Wie entsteht Arthrose?
Bei arthrotisch veränderten Gelenken baut sich die über den Knochenenden liegende schützende und stoßdämpfende Knorpelschicht ab und der Gelenkspalt wird enger. Schreitet diese Veränderung fort, berühren sich die Knochen und reiben bei Bewegung direkt aufeinander. Anders als das Knorpelgewebe ist der Knochen schmerzempfindlich.
Zeitgleich verflüssigt sich die Gelenksflüssigkeit durch den Entzündungsprozess und kann so nicht mehr ausreichend für ein reibungsloses Gleiten der Gelenkflächen aneinander sorgen. Außerdem wird der Druck nicht mehr gleichmäßig über die Gelenkfläche verteilt.
Hierdurch entstehen die Schmerzen bei Arthrose.
Welche Risikofaktoren gibt es?
Arthrotische Gelenksveränderungen, die als Folge von Knochenbrüchen oder Bänderrissen entstehen, lassen sich leider oft nicht vermeiden. Auch ist durch den progressiven Verlauf dieser Erkrankung klar, dass Probleme meist erst mit fortschreitendem Alter auftreten.
Die nachfolgend aufgeführten Risikofaktoren sind jedoch vermeidbar bzw. deutlich einzuschränken.
Stellen Sie bei der Auswahl Ihres Hundes, wenn möglich, sicher, dass die Elterntiere auf häufig vorkommende Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED) und Kniescheibenluxation getestet wurden. Sind beide Elternteile nicht von diesen Erkrankungen betroffen, ist das Risiko minimal, dass Ihr Welpe später an diesen erkrankt.
Beachten Sie, dass auch bestimmte Katzenrassen zu Gelenkproblemen neigen: Scottish Fold leiden sehr häufig unter einer genetisch bedingten Knorpelanomalie, die zu schweren Arthrosen führt. Maine Coon neigen zu Hüftgelenksdysplasien (HD) und Devon Rex und Abessinier sind anfälliger für Kniescheibenluxationen.
Überlastung und Übergewicht belasten die Gelenke. Dies hat die schlimmsten Auswirkungen in der Wachstumsphase. Ein zu schnelles Wachstum durch zu viel Energiezufuhr Ihres Welpen muss daher unbedingt vermieden werden.
Übergewicht kann in jedem Alter unter anderem dazu beitragen, dass sich eine Arthrose überhaupt erst entwickelt, da das Fettgewebe neben der Gewichtsbelastung auf die Gelenke Hormone bildet, die Entzündungen verursachen.
Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?
- Schmerztherapie:
Diese ist, sobald Symptome erkennbar sind, sehr wichtig. Sie erfolgt meist durch Entzündungshemmer und Schmerzmittel.
- Gewichtsmanagement:
Wie oben ausgeführt, ist es nötig, für das optimale Körpergewicht zu sorgen. Es gibt spezielle Diätfuttermittel, von denen Ihr Tier so viel fressen kann, dass es satt ist und dennoch abnimmt. Lassen Sie sich von uns beraten.
- Nahrungsergänzung:
Unterstützend können verschiedene Ergänzungsfuttermittel wie z.B. Grünlippenmuschelextrakt, Omega-3-Fettsäuren, MSM oder Teufelskralle sein. Auch hier helfen wir Ihnen bei der Auswahl geeigneter Produkte.
- Bewegung anpassen:
Es ist wichtig, dass sich das Tier bewegt. Denn nur mit der Bewegung wird der Gelenkknorpel ausreichend versorgt.
Beim Hund hilft es regelmäßig, häufiger und dafür kürzer spazieren zu gehen.
Bei Katzen ist es wichtig, die Umgebung an die veränderten Bedürfnisse anzupassen. Sorgen Sie mit Hilfe von Rampen oder Treppen dafür, dass Ihre Samtpfote weiterhin ihre Lieblingsplätze erreicht. Bieten Sie ihr statt eines senkrecht stehenden Kratzbaums lieber eine waagrechte Kratzmöglichkeit an. Wichtig ist, dass Futter- und Trinknäpfe sowie Katzentoiletten an mehrere Stellen und immer mindestens einer auf jeder Etage stehen. Hat Ihre Katze Schwierigkeiten beim Putzen, unterstützen Sie sie durch regelmäßiges Bürsten. Manchmal ist es auch wichtig, den Einstieg in die Katzentoilette zu erleichtern- funktionieren Sie z.B. Plastikboxen durch Anpassung des Ausschnittes zum Einstieg um.
- Liegeplätze:
Gute gepolsterte und leicht erreichbare Liegeplätze helfen.
- Physiotherapie:
Gut ausgebildete Therapeuten zeigen Ihnen gerne verschiedene Bewegungsübungen und Massagentechniken. Das Unterwasserlaufband ist für Hunde mit Arthrose sehr hilfreich. All dies hilft, die Muskulatur zu erhalten oder gar wieder aufzubauen und die Funktionalität der Gelenke zu verbessern.
- Alternativmedizin:
Stoßwellen- sowie Lasertherapie oder Akupunktur können unterstützend eingesetzt werden.
Wie kommt man zur Diagnose?
Besteht der Verdacht auf Arthrose, führen wir neben der Allgemeinuntersuchung auch eine orthopädische Untersuchung durch. Häufig sind ergänzende Untersuchungen wie Röntgen- oder CT-Aufnahmen notwendig.
Ihr Tier ist ca. 8 Jahre alt oder älter?
Dann empfehlen wir zusätzliche eine Blutuntersuchung, da sich auch andere Krankheiten schleichend entwickeln und im Alltag lange unbemerkt bleiben. Dies lässt sich sehr gut zeitgleich durchführen.
Haben Sie eines der oben genannten Symptome bei Ihrem Hausgenossen bemerkt?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.
Wir sind für Sie da!
Wärmeentwicklung im Sommer – wichtige Hinweise für Ihr Tier
Sommer & Hitze: So schützen Sie Ihren Vierbeiner
der Sommer steht vor der Tür – für uns oft eine schöne Zeit, für unsere Vierbeiner jedoch schnell belastend. Hohe Temperaturen bringen Risiken mit sich, die häufig unterschätzt werden.
Damit Ihr Tier gut durch die heißen Tage kommt, haben wir die wichtigsten Hinweise für Sie zusammengestellt.
🚗 Wärmeentwicklung im Auto – oft unterschätzt
Ein Fahrzeug kann sich innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen.
Bereits bei 20 °C Außentemperatur steigt die Temperatur im Auto innerhalb von 30 Minuten auf etwa 36 °C an – auch ein geöffnetes Fenster bietet keinen ausreichenden Schutz.
Für Hunde wird das schnell lebensgefährlich.
☀️ Hitze belastet den Körper
Hunde und Katzen können ihre Körpertemperatur schlechter regulieren als wir Menschen.
Sie geben Wärme vor allem durch Hecheln und nur in geringem Maß über die Pfoten ab.
Nehmen Sie
- Starkes Hecheln
- Häufiges Stehenbleiben
als Warnzeichen.
Vermeiden Sie intensive Aktivitäten bei hohen Temperaturen – bei den Kurznasen ist das häufig nur ein kurzer Spaziergang.
💧 Anzeichen von Austrocknung
Bei Hitze kann es zu Flüssigkeitsmangel kommen. Mögliche Hinweise sind:
- Klebrige Schleimhäute im Maul
- Ungewöhnlicher Durst
- Dunkler Urin oder seltener Urinabsatz
- Schlappheit
- Erhöhte Herzfrequenz
- Verminderter Appetit
- Eine Hautfalte bleibt länger bestehen
🥣 So können Sie Ihr Tier unterstützen
- Stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit
- Nehmen Sie Wasser auf Spaziergänge oder zu Unternehmungen mit
- Feuchtfutter kann eine Alternative zum Trockenfutter sein
- Wasser kann zusätzlich unter das Futter gemischt werden
- Sorgen Sie für schattige und kühle Rückzugsorte
☀️ Achtung Sonnenbrand
Vor allem Tiere mit weißem oder sehr hellem Fell können empfindlich auf Sonneneinstrahlung reagieren. Hier sind insbesondere wenig behaarte Stellen wie Nasenrücken und Ohren betroffen.
Auch bei Tieren kann UV-Strahlung langfristige Schäden wie Tumorbildung verursachen.
Wenn Sie unsicher sind, was Sie bei Ihrem Tier bei hohen Temperaturen beachten sollten, sprechen Sie uns gerne an.
Wir sind für Sie da!
Gesundes Fell, gesunde Haut: So unterstützen Sie Ihr Tier richtig
Gesunde Haut und glänzendes Fell: So pflegen Sie Ihr Haustier richtig
Die Pflege von Haut und Haarkleid ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Haustieres. Ein glänzendes Fell gilt nicht ohne Grund als Zeichen für ein gesundes Tier.
Warum Haut und Fell so wichtig sind
Die Haut ist das größte Körperorgan und erfüllt viele wichtige Funktionen:
- Schutz vor Witterung, Krankheitserregern, Allergenen und UV-Strahlen
- Isolation gegen Kälte und Hitze
- Wahrnehmung von Schmerz, Druck und Temperatur
- Produktion von Vitamin D
- Energiespeicherung
- Kommunikation über Fellstellung und Duftstoffe
Aufbau des Fells
Das Haarkleid besteht aus zwei Schichten:
- Deckhaar:
Das Deckhaar ist die äußere Schicht, die Schutz vor Regen, Schmutz und UV-Strahlen bietet. Es ist oft gröber und dicker als die Unterwolle. - Unterwolle:
Die Unterwolle ist die weiche, dichte Schicht unter dem Deckhaar, die für die Wärmeisolation sorgt.
Fellwechsel – besondere Pflege nötig
Zweimal im Jahr ist der Fellaustausch für 6 bis 8 Wochen besonders heftig: Mit abnehmender Tageslichtlänge und sinkenden Temperaturen bilden unsere Vierbeiner ihr Winterfell aus und stoßen es umgekehrt zum Frühjahr hin wieder ab. Zu den Zeiten dieses Fellwechsels benötigen Ihre Hausgenossen besonders viel Fellpflege.
Die richtige Fellpflege sorgt für einen reibungslosen Übergang und verringert das Risiko von Hautproblemen wie Juckreiz, Reizungen und Schuppen während des Fellwechsels. V. a. bei Rassen mit starkem Unterfell kann während des Fellwechsels Juckreiz auftreten, da ausgefallene Haare, die im Fell hängen, pieken können. Tote Haare können von Bakterien zersetzt werden. So entsteht oft der typisch muffige Fellgeruch.
Auch Alter und Hormone beeinflussen den Fellwechsel:
- ältere Tiere haaren häufig mehr
- kastrierte Tiere haaren oft stärker
- manche Hündinnen verlieren vor der Läufigkeit vermehrt Fell
Bürsten, Kämmen oder Baden?
Am einfachsten ist der regelmäßige Griff zur Bürste und zum Kamm. Oft tut auch eine Flohkamm sehr gute Dienste. Das Bürsten dient dazu, Schmutz und abgestorbene Haare aus dem Fell zu entfernen, Verfilzungen zu vermeiden, um keine optimalen Bedingungen für Parasiten zu bieten, und die Luftzirkulation im Fell zu erhöhen. Bürsten fördert zudem die Durchblutung und stimuliert so das Wachstum gesunder Haare. Zum anderen entdeckt man dabei Parasiten wie Zecken und Flöhe genauso wie Hautveränderungen und kann frühzeitig Abhilfe schaffen.
Baden wird nur in Ausnahmesituationen fällig. Benutzen Sie dabei immer ein spezielles Shampoo für Tiere, da auch scheinbar milde Babyshampoos einen sauren pH-Wert von ca. 5,5 haben, der das Mikrobiom der Tierhaut stören kann. Lassen Sie das Shampoo ausreichend lange einwirken, bevor Sie es wieder gründlich ausspülen. So entfernen Sie nicht nur starken Schmutz und Gerüche, sondern beseitigen gleichzeitig abgestorbene Zellen und entziehen auf diese Weise z.B. krank machenden Bakterien und Hefepilzen die Lebensgrundlage.
Probleme wie Juckreiz, trockene oder fettige Haut, Hautreizungen und -entzündungen bedürfen meist eines gezielten Einsatzes von Shampoos, Schäumen und/oder Sprays. Dafür ist die Untersuchung in der Tierarztpraxis nötig.
Pflege je nach Felltyp
Jeder Felltyp hat unterschiedliche Anforderungen. Nicht jedes Tier hat gleich viel Unterwolle. Zum Beispiel haben Kurzhaarhunde wie Boxer und Pinscher oft keine oder nur wenig Unterwolle.
Hunde, wie der Labrador Retriever, alle Schlittenhunde oder Schäferhunde und Katzen, die neben dem Deckhaar viel Unterwolle besitzen, sollten 2 bis 3x pro Woche und täglich während des Fellwechsels gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen. Haben Hunde wie Bobtails oder Tibet Terrier oder Langhaarkatzen, wie Angora- oder Perserkatzen viel Unterwolle und zusätzlich langes Fell, sollten Sie diese täglich bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Bitte immer besonders auf Problemzonen wie hinter den Ohren und an den Beinen, unter den Achseln und in der Analregion achten. Knoten im Fell sollte man vorsichtig mit den Fingern entwirren, niemals mit Gewalt auskämmen. Verfilzte Knoten, die sich beim besten Willen nicht entwirren lassen, müssen vorsichtig herausgeschnitten werden.
Das Fell von Draht- oder Rauhaarhunden wie Schnauzern, vielen Terriern, Rauhaardackeln o. ä. ist wie der Name sagt, drahtig/rauh und geht oft mit viel Unterwolle einher. Da das Deckhaar dieser Hunde nicht von allein ausfällt, wird Trimmen alle 3 bis 4 Monate erforderlich, um alte Deckhaare zu entfernen.
Bei wellhaarigen Hunden, wie Pudeln oder Wasserhunden, findet kein Fellwechsel statt. Diese Hunde brauchen regelmäßiges Scheren. Bitte lassen Sie sich auch von uns die Ohrenpflege zeigen. Es macht weder Sinn diese Haare einfach zu kürzen, noch zu versuchen alle in einer Sitzung zu entfernen. Verfilzungen vermeiden sie, in dem Sie diese Hunde mehrmals pro Woche Kämmen.
Auch Katzen profitieren von regelmäßigem Bürsten, da es hilft, die Bildung von Haarballen zu reduzieren, die für Katzen ein gesundheitliches Problem darstellen können. Ein Tipp: nutzen sie nach dem Bürsten ein feuchtes Leder, um die restlichen losen Haare aus dem Fell zu entfernen. Spezielle Ergänzungsfuttermittel fördern eine natürliche Haarballenpassage.
„Sommerhaarschnitt“ – sinnvoll?
Bei Rassen mit viel Unterwolle, wie Huskys, Pomeranian und Golden Retriever, sollte man das Scheren vermeiden, da die Unterwolle als natürlicher Temperaturregulator fungiert und die Haut sowohl vor Kälte als auch vor Hitze schützt. Das Scheren kann den Wachstumszyklus des Fells stören und zu ungleichmäßigem Fellwachstum führen. Bei Wasserhunden wie Golden oder Labrador Retriever ist die Unterwolle extrem wichtig, da sie die Haut vor dem Austrocknen und der Unterkühlung im Wasser schützt und darüber hinaus notwendigen Auftrieb beim Schwimmen gibt.
Ernährung als Unterstützung
Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig für ein gesundes Fell.
- Ihr Eiweiß liefert wichtige Aminosäuren für die Bildung von Keratin, einem wichtigen Bestandteil des Fells.
- Biotin & Zink tragen zur normalen Funktion von Haut, Fell und Krallen bei.
- Essenzielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 stärken die Hautbarriere.
Besonders in Zeiten erhöhten Bedarfs kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.
Lassen Sie sich dazu von uns beraten.
Wir sind für Sie da!










